Einen Plattenwitz gemacht

Hat er mal einen richtigen Scherz gemacht. Wolf-Dieter Poschmann. Genau – der Poschi. Beim Hammerwurffinale der Damen sprach er über die deutsche Medaillenhoffnung: „Wenn man in Marzahn aufgewachsen ist und das unbeschadet überlebt hat, ist man zu allem fähig.“ Und hat es wehgetan? Nein. Weh tut die Betroffenheitsrhetorik.

Petra Pau (PDS), die sich abermals um ein Direktmandat in Marzahn-Hellersdorf bemüht, spricht von einem „arroganten Herabsehen aus dem Westen“ und offenbart damit das gleiche schlichte Verständnis wie Poschmann. Politisch-korrekte Sprüche von Monika Grütters (CDU). Sie bewirbt sich – Überrschung! – um den gleichen Sitz wie Pau. Und letzten Endes natürlich noch eine Einladung an Poschmann, den Bezirk zu besuchen. Ausgesprochen von der Bezirksbürgermeisterin. Man möchte kotzen, ob soviel triefender provinzieller Selbstgerechtigkeit.

Keinen Aufschrei hingegen verursacht diese Wahrheit. Und die schmerzt wirklich. Poschmann wieder mittendrin.

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