Eine kurze Einführung über die Zeit (II)

Und so liest du immer weiter. Und weiter. Die Zeit verfliegt, die Traurigkeit über die geliebte, aber verpasste Literatur auch. Und schließlich: Du kannst alles sofort kommentieren, bewerten, verwerfen, bestätigen oder auch ignorieren. Du kannst Pausen machen, wenn ein Tor fällt oder das Lieblingsmodel heult wie ein in oben genannten Regen gekommener Pudel. Oder wenn deine Mutter anruft, auch dreimal am Tag. Du lernst, deine Formulierungen kurz zu halten, damit deinen Texten nicht das gleiche passierst wie dem aus den Fugen geratenen Teil I . Gut, manchmal wird alles ein bißchen viel,

Zeit

aber irgendwann bist du auch da durch, und alles geht von vorne los.
Und sollte dir einmal ein gar schrecklicher Fehler begegnen: Stell die Klingel ab, schalte die Telefone aus, öffne eine gute Flasche Wein, schnapp dir ein gutes Buch und lies mal wieder.

Vielleicht sogar den neuen Roman deines Lieblingsautors, der da seit vier Monaten im Regal auf dich wartet.

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