Briefe an unsere Follower #3

frank_l Keine Regel, die nicht danach schreit, durchbrochen zu werden. Und so fange ich bei meinem ersten Brief an meine Verfolger gleich mal damit an, etwas zu missachten. Genaugenommen müsste dieser Brief jetzt "Brief an einen Verfolgten" heißen. Denn folgen tust du mir nicht. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Mir genügt zu wissen, dass du da bist. Ja, es geht um dich, Frank93.

Wie oft erfreutest du mein Herz mit deinen vorwitzigen Tweets, zaubertest mit deinen um die Ecke gedachten Gedanken ein selig Lächeln auf meine Lippen. Gierig erwartete ich immer schon deine nächste Botschaft, kaum dass der PC hochgefahren. Sie kam so sicher wie das Amen in der Kirche.

 

gangbang

Doch neuerdings bist du stumm. Du schweigst. Bist inaktiv. Was ist passiert? Habe ich gefehlt? Dich verärgert? Womöglich deine versteckten Hinweise nicht verstanden?

 

wetter

Da hast du es ja gesagt. Alles hat ein Ende, wenn man mal von der Wurst absieht. Ich hätte früher darauf kommen können, dass du dich aus der Welt der Twitteraner zurück zu ziehen gedachtest.  Es stand ja da, blau auf weiß. Doch der Sinn der Botschaft músste ja nur ergründet werden.  Und wie immer hast du dein "Fare well"  auf deine eigene Art gemacht. Versteckt durch die Blume sozusagen.  Liebe und Wetter, manch einer mag auch noch Steuern anfügen wollen, sind beständig. Das Tweeten nicht. Schade. Vermisst wirst du trotzdem.

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