Briefe an unsere Follower #1

Hochverehrteste Frau @Frauenfuss,

Frauenfuss

da hatte ich einmal gehofft, Sie persönlich kennen zu lernen, und dann – waren Sie nicht da.

Am Samstag meine ich, bei der übervollen Lesung des Taubenvergrämers mit seinen Spießgesellen… Wo aber waren Sie? Ich guckte nach links, nach rechts, vorne, hinten – keine Spur von Ihnen.

Nein, ich nehme es Ihnen nicht übel. Ich verstehe ja, dass Sie, neben all der Alltagsarbeit, neben dem Broterwerb, gar nicht hinaus können aus Ihrem Kämmerlein. Nur so konnten Sie es schließlich schaffen, dieses seltsame Twitter-Universum durcheinander zu schütteln, es einzurahmen in Ihre unvergleichlichen Moleskine-Skizzen. Aber während Sie es sich zeichnend in Ihren vier Wänden gemütlich machten, sich vielleicht ein Avatar-Patchwork an die Wände hängten und, sich dieses nachdenklich betrachtend, leichthändig neue #immf-Großartigkeiten auf kleine Notizblockseiten zauberten, saß ich da, am Samstag, und wartete.

Gut, ich wusste, dass Sie nicht dort sein würden. Aber dennoch: Vermisst habe ich Sie schon.

Aber, wer weiß? Das Leben hält viele Überraschungen bereit. Und vielleicht auch ein erstes Treffen mit Ihnen.

Ich jedenfalls freue mich darauf.

Ihr ergebenster @wikipeter.

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